Der große Ron Sexsmith duettierte schon mit ihr, kommerziell hat Jill Barber ihn längst überholt. Ein Zufall war schuld: die englischsprachige Kanadierin sang auf dem Jazzfest in Montreal ein paar Takte auf Französisch. Das kam so gut an, dass sie Sprachkurse belegte und 2013 ein Album mit Coverversionen von Piaf, Gainsbourg oder Aznavour vorlegte.Chansonswurde über 120 Millionen mal gestreamt. 2023 folgte die Zugabe:Encore!versammelt abermals lustvolle, einfühlend gesungene Interpretationen von u.a. Piaf, Trenet, Barbara. Dass sie „De temps en temps“von Josephine Baker aus dem Jahr 1939 dazu nimmt, zeigt: so sanft Barber auch singt – eineTradwifeist sie nicht.
Jill Barber | Di 4.3. 20 Uhr | zakk, Düsseldorf | 0211 973 00 10
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