Es gibt 396 Beiträge von Raspa
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14.11.2010
Zum Film und seiner Handlung ist hier schon alles Wichtige in den bisherigen Beiträgen gesagt. Ich möchte nur darauf hinweisen, wie sehr sich Jesse Eisenberg seit seiner Darstellung des unbedarften Teenagers in "Juno", der unwillentlich zum Vater wird, entwickelt hat. Wie er den hochintelligenten, aber emotional depravierten Mark Z. spielt, das ist schon stark. Für bestimmte Rollen braucht man eben auch Schauspieler, die nicht dem gängigen Idealbild entsprechen.
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09.10.2010
Der Vergleich mit "Maria ihm schmeckt's nicht" liegt natürlich nahe: Beide Male ist Ulmen der etwas tolpatschige Deutsche, der unter schwierigen Umständen Ehemann im benachbarten Ausland werden soll - einmal im Süden, nun im Osten. Beide Filme fallen auch unter die Kategorie interkulturelle Komödie - aber damit enden die Gemeinsamkeiten eigentlich auch. Setzt "Maria" weitgehend auf eher harmlose Scherze über italienische Unbekümmertheit, die mit teutonischer Schwere kollidiert, so sind die Konflikte in der "Polka" keineswegs nur auf dieser spaßhaften Ebene angesiedelt. Frieders Eltern sind leider bloße Schießbudenfiguren, seine Kumpel aus der alten Band aber stellen das bei vielen Deutschen immer noch vorhandene Misstrauen gegenüber den polnischen Nachbarn durchaus treffend dar. Dabei zeichnet sich besonders Fabian Hinrichs als Jonas aus, der diesen üblen Besserwisser überzeugend darstellt. Dass die alkohol- und kalorienreiche Art, eine Fest zu feiern, keineswegs satirisch übertrieben ist, kann ich übrigens aus eigener Anschauung bestätigen. Als Vegetarier oder Antialkoholiker hätte man in Polen einen schweren Stand ...
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04.10.2010
So hart wie Cinemoenti würde ich nicht urteilen, langweilig ist der Film nicht, auch wenn es zwischenzeitlich recht gemächlich zugeht. Was uns aber schon gestört hat, sind die logischen Lücken. Antike Tragik gut und schön - aber der Plot sollte schon nachvollziehbar sein, und wenn Menschen sterben müssen, möchte man doch verstehen, weshalb das geschieht. Im Übrigen steht Clooney, der sicher ein fabelhafter Darsteller ist, ein wenig zu sehr im Zentrum - nun ja, er ist auch Koproduzent des "American". Sagen wir mal so: Unsere Erwartungen wurden nur zum Teil erfüllt.
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12.09.2010
hieß einmal ein Roman von Sten Nadolny - daran musste ich im Verlauf der 100 Minuten denken. Nicht dass dies ein langweiliger Film wäre, indes: Solch wortkargen Menschen bin ich bisher nur in finnischen Kaurismäki-Filmen begegnet. Wir sehen eine archaische Welt, die in langen Einstellungen vor uns ausgebreitet wird. Koproduziert von Arte und ZDF - aber für den kleinen Bildschirm denkbar ungeeignet. Wen also Handlungsarmut und Schwerblütigkeit nicht schrecken, der sollte sich diesen ungewöhnlichen Film lieber im Kino ansehen.
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21.05.2010
This is a very British and a very witty film indeed. We enjoyed it tremendously. It is quite certainly a movie for adult people, not really one for children as you might think when you hear who the protagonists are. We would have loved to listen to the original voices although the German speakers surely did a good job. The music was well-chosen, too, so there are a number of reasons not to miss this film. Go and see it, you will not regret it.
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24.04.2010
Übertragen auf "The Wrestler" heißt das: Mickey Rourkes wegen lohnt es sich, diesen Film anzusehen. Ich mochte ihn eigentlich nie besonders (außer in seiner kleinen Rolle in Penns "Das Versprechen"), hier aber ist er einfach grandios und hat den Oscar verdientermaßen "errungen". Sehr lohnend ist auch das Interview mit ihm auf der DVD, in dem er einige sehr erhellende Einblicke in seine Sicht der Rolle gibt. Der Film an sich ist eher konventionell, hat eine ähnliche Struktur, wie man sie von vielen Filmen kennt, die von Alkoholikern und anderen Gescheiterten handeln. Dass technisch manches unfertig wirkt, ist verzeihlich, wenn man erfährt, dass ein für Hollywood lachhaftes Budget von 5 Millionen Dollar zur Verfügung stand.
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19.04.2010
Diese Überschrift mag banal klingen, aber nach den unterschiedlichen Meinnungsbildern, die man hier lesen kann, ist dieses Merkmal, so denke ich, unstrittig: Der Film ist fesselnd und aufregend von Anfang bis Ende. Er ist auch technisch glänzend gemacht. Ob er uns allerdings darüber hinaus sehr viel mitzuteilen hat, da bin ich mir nicht so sicher. Ich fühlte mich am Ende ein wenig genarrt und hatte darob ein leicht unbehagliches Gefühl. Doch sei dem wie dem sei, ein spannender Kinoabend ohne lautstarke Actionszenen ist allemal garantiert, und das ist ja immerhin schon etwas.
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05.04.2010
"Ghostwriter" hat die Qualitäten der schönen alten Hitchcockfilme wie "Noth by Northwest", in denen ein eher harmloser Zeitgenosse - hier: McGregor - immer tiefer in ein zunächst undurchschaubares Räderwerk gerät. Dazu tragen die starken schauspielerischen Leistungen aller Akteure sowie die unaufdringliche Filmmusik bei. Anders als beim großen Vorbild Hitch geht es allerdings tatsächlich um brisante und leider nur allzu aktuelle politische Hintergründe. Ein unbedingt empfehlenswerter Thriller ohne vordergründige Effekte.
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27.03.2010
Odd heißt Herr Horten mit Vornamen, und "odd" ist auch der ganze Film. Durch die Kaurismäkis weiß man, dass die Finnen skurril simd, durch Bent Hamer weiß ich nun, dass auch Norweger skurril sein können. Viel mehr jedoch hat mir sein Film nicht gegeben. Einige wenige Schmunzelstellen, das war's. Nun ja, mein Humorgeschmack geht eben mehr in die Monty Python - Richtung. Mag sein, dass es Zuschauer gibt, denen diese skandinavisch - schwerfällige Humorvariante Vergnügen bereitet. Mir eher nicht.
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02.03.2010
Ja sicher, das ist ein Film von enormer technischer Brillanz. Schon beeindruckend. Nur: Lohnt sich dieser ganze riesige Aufwand für diese Story? Seit Gulliver's Travels hat es zahllose Geschichten gegeben, in denen die verdorbenen Mitglieder der westlichen Zivilisation auf die "edlen Wilden " (noble savages) treffen, die, im Zustand kindlicher Unschuld, im Einklang mit Mutter Natur leben. Früher lebten diese Wesen auf einsamen Inseln, nun eben auf einem fernen Planeten. Schwer erträglich ist hier die Schwarz-Weiß-Zeichnung der Charaktere. Den makellosen Navis stehen Kapitalisten und Militärs der allerfinstersten Art gegenüber, und der finale Showdown wiederholt wirklich alle Klischees, die man aus Horrorfilmen kennt. Von daher kann ich die Begeisterung einiger Forumkritiker kaum nachvollziehen. Ich habe mir den Film jetzt spät noch angesehen, da ich dachte, er biete etwas wirklich Neues, und technisch trifft dies ja auch weitgehend zu. Aber inhaltlich ist er leider trivial, anders kann ich es leider nicht nennen. Schade!
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