„Wohin geht der Film?“ war ein Thema des diesjährigen blicke-Festivals. Medienkünstlerin Sonja Bernadette, Dozentin Senta Siewert, Professor Fosco Dubini und Leiter der Kurzfilmtage Lars Henrik Gass debattierten am Festival-Samstag, welchen Einfluss die schnelle Welt des WWW, die neuen Medienplattformen und die immerwährende Verfügbarkeit von Informationen auf das Medium Film nehmen. Als die Bilder laufen lernten, war der Film eng gekoppelt an die Filmspielhäuser. Dafür wurden sie gemacht. Doch mit den neuen Publikationsmöglichkeiten veränderte sich auch das Format des Films. Es begann mit dem Fernseher, nun stehen wir vor Phänomenen wie YouTube, so Lars Henrik Gass. Diese Plattformen haben das Medium Film nachhaltig in seiner Ästhetik verändert. Für die Wandlung des Films spielt auch der ökonomische Aspekt eine Rolle, betont Fosco Dubini. Die Einflüsse des Marktes, der Kulturpolitik und der Filmförderung seien sehr komplex, aber auch dort seien Veränderungen spürbar. Zudem ermögliche die neue Technik, nämlich dass ein Film digital und nicht auf 35mm produziert werden könne, einen günstigeren Dreh, der mehr Kreativen die Tore zum Film öffnet. Diese Faktoren führen in ihrer Gesamtheit dazu, dass es Filme in allen Spielarten gibt, in allen Lebensbereichen, was eine Diversifikation des Films bedeutet.
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