Monte Grande
Schweiz 2004, Laufzeit: 89 Min.
Regie: Franz Reichle
Die Aufhebung des Denkens in Gegensätzen, vor allem der Subjekt/Objekt-Polarität, ist Ziel des konstruktivistischen Denkens des Neurobiologen Francisco Varela. Franz Reichle dokumentiert Leben und Sterben des Wissenschaftlers. Lebendige WissenschaftEigentlich sollte es ein Film über die Beziehung von Geist und Körper und Leben und Tod an Hand von vier namhaften Wissenschaftlern werden. Als während der Dreharbeiten der vierte im Bund, Francisco Varela, an einem Tumor erkrankt, konzentriert sich der Regisseur auf Varela. Die von den Konstruktivisten Varela und Humberto Maturana entwickelte Idee der Autopoiesis, nach der sich biologische Systeme aus sich selbst entwickeln und nicht bloß von ihrer Umwelt determiniert sind, verhilft Varela, der in regem Austausch mit dem Dalai Lama und anderen Philosophen und Wissenschaftlern steht, zu einer gelassenen Sicht auf sein Leben und seinen nahenden Tod. Der Film spiegelt seine ganzheitliche, ethische Weltsicht, die nicht esoterisch oder religiös, sondern von der kognitiven Wissenschaft hergeleitet ist. Ein so berührender wie beruhigender Film.
(Christian Meyer)
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