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Hafentheater

01. Mai 2010

Das 33. Duisburger Theatertreffen - Theater Ruhr 05/10

Am westlichen Rande des Ruhrgebiets hat sich ein Kulturfestival des Landes Nordrhein-Westfalen etabliert, das 2010 natürlich auch beim Kulturhype mittun will. Die 33. Duisburger „Akzente“ wollen da der Hafen der Kulturhauptstadt sein. Eröffnet werden sie passend mit einer Open-Air-Performance der spanisch-katalanischen Theatergruppe „La Fura dels Baus" im Ruhrorter Hafen. Im Programm verankert ist auch das traditionelle Theatertreffen, seit 1977 eine kleine Ruhrgebietskonkurrenz zum Berliner Theatertreffen.

Gleich zwei Gastspiele des Burgtheaters Wien sind darunter. Eröffnet wird das Spektakel vom Intendanten Matthias Hartmann mit „Immanuel Kant“ von Thomas Bernhard. Damit kehrt auch der vorletzte Chef des Bochumer Schauspielhauses in die Region zurück. Aus seinem Haus hat es auch der „Sturm“ nach William Shakespeare in der Regie von Barbara Frey zum Theatertreffen geschafft. Aus der Bundeshauptstadt kommt das Deutsche Theater mit Anton Tschechows „Die Möwe“. Jürgen Goschs umjubelte Inszenierung wurde 2009 auch zum Berliner Theatertreffen eingeladen und in der Kritikerumfrage von „Theater heute“ zur Inszenierung des Jahres gewählt. Mit „Steilwand“ und „Abgesoffen“ gastiert das Schauspiel Frankfurt wie die Wiener gleich zweimal in Duisburg. In „Abgesoffen“ von Carlos Eugenio López eilen zwei mit ihrem Wagen nachts durch die Weite der spanischen Mancha. Immer auf das Meer zu. Philosophen sind sie, die die großen Fragen noch mal ganz von vorn aufrollen.

Lokalkolorit darf natürlich auch nicht fehlen. Mitten in der Festivalwoche ist die Uraufführung der neuen Produktion von Familie Flöz zu sehen. In „Garage d‘or“ erzählt Regisseur Michael Vogel von der Ohnmacht der Väter, von der Macht des Möglichen und von der Suche nach der Freiheit in der Grenzenlosigkeit. Auch nach mehr als zehn Jahren bleibt das Maskentheater der Familie Flöz ein Phänomen. Mit ihren sprachlosen Stücken haben sie ein ganz eigenes Genre geschaffen und sind einer der erfolgreichsten Exportartikel des deutschen Theaters.

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